Neben der jeweils für das Bundesland geltenden “Liste der technischen Baubestimmungen” sollte der planende Bauingenieur auch noch diverse andere Informationsquellen im Internet regelmäßig auf Änderungen überprüfen.

Zunächst wären da die Antworten zu Auslegungsanfragen, die vom Normenausschuss Bauwesen (NABau) in unregelmäßigen Abständen auf der Internetseite des NA 005 veröffentlicht werden. Hier können auch eigene Anfragen gestellt werden, wenn es Klärungsbedarf bezüglich der Auslegung von Normentexten gibt. Es ist jedoch zu beachten, dass hier nicht mit einer kurzfristigen Antwort zu rechnen ist, d.h. bis die Frage beantwortet wird kann es auch schon einmal ein Jahr oder länger dauern.

Als nächste Quelle ist das Informationssystem der Bauministerkonferenz (IS ARGEBAU) zu nennen. Hier sind zum einen die Mustervorschriften und -erlasse zu finden, die von den einzelnen Bundesländern als Vorlage für ihre eigenen Vorschriften und Erlasse verwendet werden bzw. die zum Teil auch direkt eingeführt werden. Außerdem werden auf dieser Seite auch die aktuellen Excel-Listen mit Zuordnungen der Windzonen, Schneelastzonen bzw. Erdbebenzonen zu den Verwaltungsgrenzen geordnet nach Bundesländern veröffentlicht. Diese Listen sind im Abschnitt => Mustervorschriften / Mustererlasse => Bauaufsicht / Bautechnik zu finden.

Auf der Seite des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) finden sich Hinweise zum Stand der gültigen Bauregelliste.

Auch die Meinung der Prüfingenieure sollte beachtet werden und so sind auch deren Seiten von großer Bedeutung für den Aufsteller von statischen Berechnungen für die unterschiedlichsten Gebäude. Übergeordnete Informationen finden sich auf der Seite der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. (BVPI). Besonders interessant sind hier die technischen Mitteilungen, die in regelmäßigem Abstand durchstöbert werden sollten. Bei konkreten Fragestellungen können diese auch mit der Suchfunktion durchsucht werden. Die einzelnen Landesverbände der Prüfingenieure sind sehr unterschiedlich aktiv. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Landesvereinigung Baden-Württemberg und die Landesvereinigung Nordrhein-Westfalen.

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